Mediation: “Vermittlung im Konflikt“.

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." (afrikanisches Sprichwort)

“Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.” (afrikanisches Sprichwort)

Überall, wo intensiv gelebt wird gibt es auch Streit.

Konflikte stören Beziehungen zwischen Arbeitskollegen, Nachbarn, Familienmitgliedern, Freunden, Mitgliedern eines Vereins.

Wenn sie ungelöst bleiben führen sie zu Frustration, verbrauchen Lebensenergie und vermindern Produktivität. Unterschiedliche Perspektiven können aber auch selbst im Konflikt positive Entwicklung fördern, wenn sie im Gespräch konstruktiv ausgetauscht werden. Darum geht es bei einer Mediation.

Was heißt das konkret?

Im Zusammenleben sind wir alltäglich mit kleineren oder größeren Konflikten konfrontiert und können sie auch in den meisten Fällen lösen. Problematisch wird es, wenn die Kommunikation nicht mehr funktioniert oder gar eingestellt wird. Die eigenen Bedürfnisse werden nicht mehr gut oder angemessen zum Ausdruck gebracht, die andere Person kann sie nicht erkennen, und das Gespräch scheitert. Damit ist auch der Blick auf die Bedürfnisse des Anderen verstellt. Genau das kann zu einer Eskalation führen, in der Ärger, Hilflosigkeit, Wut, und Unverständnis bestimmend sind und eine Lösung auf der Sachebene unmöglich erscheint.

Ziel jeder Mediation ist es, mit Hilfe einer neutralen, speziell ausgebildeten Person in einer solchen Situation eine tragfähige Lösung zu finden, die alle Interessen beachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „Heilung“ der verletzten Gefühle. Solange die Gefühle verletzt sind, gibt es auf der sogenannten Sachebene keine Lösung. Das Ergebnis ist eine Vereinbarung, die alle Beteiligten verbindlich anerkennen und dann auch umsetzen.

Weitere Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten einer Mediation finden Sie unter dem Menüpunkt Wissenswertes.